26.02.2026

Interkulturelles Fastenbrechen beim TeutoKultur e.V.: Ein Abend der Begegnung und Besinnung

Am Abend des 26. Februar 2026 veranstaltete der TeutoKultur e.V. ein gemeinsames Iftar im Veranstaltungszentrum KUKS in Bielefeld. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung, um in besonderer Atmosphäre gemeinsam das Fasten zu brechen und den Ramadan miteinander zu erleben. Die Gästeschar war ebenso vielfältig wie das Programm selbst: Rund 120 Gäste – darunter Vertreterinnen und Vertreter politischer Parteien, verschiedener Glaubensgemeinschaften sowie Migrantenorganisationen – kamen zusammen und spiegelten die gesellschaftliche Vielfalt unserer Stadt wider.

Bereits ab 17:00 Uhr trafen die Besucher ein und wurden herzlich empfangen. Um 17:30 Uhr begann das offizielle Programm mit einer Begrüßungsrede des Vorstandsvorsitzenden, Bünyamin Özkan, der die Bedeutung von Gemeinschaft, Zusammenhalt und interkulturellem Austausch betonte. Direkt im Anschluss wurde ein Video des Vereins gezeigt, das die Arbeit und die Werte von TeutoKultur präsentierte.

Ein weiterer Programmpunkt war die Rede von Jan Banze, der mit seinen Worten Impulse zum gesellschaftlichen Miteinander setzte. Auch Sabine Bauckhage vom Vorstand der Bielefelder FDP betonte, dass Vielfalt in unserer Stadt noch stärker sichtbar gemacht und aktiv gefördert werden soll.

Es folgte ein informativer und lebendiger Vortrag über den Ramadan, gehalten von Herrn Özdemir, der den Gästen die spirituelle Tiefe und die Bedeutung des Fastenmonats näherbrachte.

Für kulturelle Vielfalt sorgte die musikalische Einlage von Figen Arsu gemeinsam mit ihrer Schülerin Neva, die das Publikum sichtlich berührte. Ebenso bot die Vorstellung der islamischen Kunstform Tezhip, präsentiert von Emine Kurtalan, einen ästhetischen Einblick in traditionelle Ornamentkunst.

Ein besonderer Moment des Abends war der Gebetsruf (Ezan), der den Beginn des Fastenbrechens einleitete. Von 18:06 bis 19:00 Uhr kamen die Gäste beim gemeinsamen Essen zusammen. Begleitet von stimmungsvollen Melodien im Hintergrund entstand eine zum Austausch angeregte Atmosphäre. Nach dem Tischgebet folgten Tee und Nachtisch.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde das Projekt Ramadan.NRW vorgestellt. Es bietet insbesondere während des Ramadans eine Plattform für interkulturelle Begegnungen. Ziel ist es, Nichtmusliminnen und Nichtmuslimen die Möglichkeit zu geben, bei freiwillig teilnehmenden muslimischen Familien ein gemeinsames Iftar-Essen mitzuerleben und so persönliche Einblicke in Traditionen und gelebten Alltag zu erhalten.

(Weitere Informationen finden Sie unter: www.ramadan-nrw.de)

Mit einer offenen Feedbackrunde fand die Veranstaltung mit zum Teil sehr berührenden Rückmeldungen ihren Ausklang. „Gerade in der heutigen Zeit, wo man kaum noch mehr die täglichen Nachrichten aushalten kann, ist ein Abend wie dieser von großem Wert und gibt den Menschen Kraft und Hoffnung“, so in etwa die Aussage eines Gastes.

Gegen 20:30 Uhr endete ein rundum gelungener Abend, der nicht nur kulinarisch, sondern vor allem menschlich bereicherte.

Der Iftar-Abend des TeutoKultur e.V. zeigte eindrucksvoll, wie Begegnung, Kultur und Glaube Menschen zusammenbringen können; ein gelungenes Beispiel für gelebten Dialog und Gemeinschaft.



Interkulturelles Fastenbrechen in Bielefeld mit besonderen Gästen:

Am Donnerstag, den 13. März, fand im Teutoburger Kultur- und Begegnungszentrum "Teutokult" ein gemeinsames Fastenbrechen (Iftar) anlässlich des Ramadans statt. Die städtische Gesamtschule Quelle stellte freundlicherweise ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, um dieses bedeutende Ereignis zu ermöglichen. Seit der Gründung des gemeinnützigen Vereins im Jahr 2023 hat sich das interkulturelle Fastenbrechen zu einer schönen Tradition entwickelt, bei der Menschen unterschiedlicher Glaubens- und Kulturkreise zusammenkommen, um den Abend gemeinsam zu feiern.

Zu den Gästen zählten in diesem Jahr u.a. Persönlichkeiten wie die Präsidentin der Hochschule Bielefeld - Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Dr. Sandra Müller-Steinhauer - Polizeipräsidentin der Stadt Bielefeld, Frau Prof. Dr. Angelika Epple - Rektorin der Universität Bielefeld, Herr David Wali -  polizeilicher Kontaktbeamter für interkulturelle und - religiöse Angelegenheiten (KIA), Rainer Seifert - Ratsherr der FDP im Bielefelder Rathaus sowie Frau Emel Eraslan vom "Runden Tisch" Brackwede. Ziel des Abends war es, in einer Zeit, in der gesellschaftliche Spaltungen, Polarisierung und globale Krisen den öffentlichen Diskurs prägen, einen Raum für Austausch und Begegnung zu schaffen.

Die Organisatoren betonten, dass es gerade in unsicheren Zeiten wichtiger denn je sei, Brücken zu bauen, Gemeinsamkeiten hervorzuheben und einen konstruktiven Dialog zu fördern. Das gemeinsame Fastenbrechen unter Freunden ist nicht nur eine religiöse Praxis, sondern auch ein Zeichen der Solidarität, der Gastfreundschaft und des respektvollen Miteinanders.

Der Abend begann mit den Begrüßungsworten der ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins, Frau Özkan und Herrn Özdemir, die auch durch den Abend moderierten. Es folgten inspirierende Ansprachen von Herrn Bünyamin Özkan, dem Vorstand des Teutokult sowie von Frau Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk. Das gemeinsame Mahl wurde mit dem traditionellen Gebetsruf eröffnet, vorgetragen von Herrn Abdussamed Aydin, der sein Studium zum Imam und Seelsorger an der deutschen Hochschule Osnabrück absolviert hat.

Während und nach dem Essen wurden kurze informative Einlagen zum Verein und seiner gemeinnützigen Arbeit präsentiert. Musikalisch und künstlerisch wurde der Abend von Frau Figen Arsu, die auf der Ney-Flöte spielte, sowie von Frau Ayse Ceyda Gültekin an der Gitarre bereichert. Zudem trat der Koro Turco der Volkshochschule Gütersloh auf, und der Künstler Herr Yusuf Özdemir präsentierte die Ebru-Kunst.

Die Organisation und Umsetzung des Abends, einschließlich der Vor- und Zubereitung der Speisen sowie der technischen Begleitung, erfolgte durch ein engagiertes Team von ehrenamtlichen Helfern, darunter viele Schüler und Studenten. Die Rückmeldungen der Teilnehmer, die die Möglichkeit hatten, ihre Gedanken zu teilen, waren durchweg positiv. Viele beschrieben die Atmosphäre des Abends als "herzerwärmend" oder "sehr zugewandt" und hoben hervor, dass es zahlreiche Gelegenheiten gab, interessante Gespräche zu führen, Verbindungen zu schaffen und Gemeinsamkeiten zu erleben.

Auf die Frage, wie wichtig die Teilnehmer derartige Veranstaltungen in der heutigen Zeit gesamtgesellschaftlich betrachten, äußerten alle einheitlich, dass diese eine große Bedeutung besitzen. Gerade in unsicheren Zeiten sei es wichtiger denn je, näher zusammenzurücken und den Dialog zu fördern. Das Fastenbrechen im Teutokult hat somit nicht nur eine religiöse Dimension, sondern trägt auch zur Stärkung des interkulturellen - demokratischen Miteinanders in der Gesellschaft bei.


Gemeinsames Fastenbrechen im Haus der Begegnung in Herford:

Ungefähr 60 Gäste haben sich am vergangenen Samstag zu einem interkulturellen Fastenbrechen im Ramadan in das Haus der Begegnung Herford einladen lassen. Darunter Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Herford und der Kantor der jüdischen Gemeinde Herford, Jakow Zelewitsch, der genauso wie Kerstin Fiebig, die Integrationsbeauftragte der Stadt Herford, ein Grußwort sprach. 
Zu der Begegnung eingeladen hatten Mitarbeitende vom Projekt „Haus der Begegnung“ und dem Ev. Kirchenkreis Herford gemeinsam mit dem Verein „TeutoKult“: Dies ist eine Plattform von Akademiker*innen mit Migrationshintergrund, die diese im Jahr 2022 ins Leben gerufen haben, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Völkerverständigung zu stärken. Sie schafft einen Raum, in dem Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimische aller Generationen einander begegnen, unterschiedliche Kulturen kennenlernen, Vorurteile abbauen und gemeinsam an sinnstiftenden Projekten mitwirken können.
Das gemeinsame Fastenbrechen, ein tägliches Ritual für gläubige Muslime im Fastenmonat Ramadan, wurde gerahmt von Vorträgen über die Fastenkultur: Die Jugendlichen des Vereins „Teutokult“ hatten ein Video über die muslimische Fastenkultur und die Arbeit ihres Vereines erstellt. Pfarrer Berthold Keunecke erklärte christliche Fastentraditionen und ging speziell auf die Aktion „Klimafasten“ ein, mit der Christinnen und Christen in den sieben Wochen der Passionszeit nach Möglichkeiten des Klimaschutzes suchen.
Das reichhaltige Essen, das nach Sonnenuntergang und dem abendlichen muslimischen Gebetsruf eingenommen wurde, hatten Familien des Vereins Teutokult vorbereitet. Die Begegnung wurde von allen als eine wichtige Brücke zwischen den Religionen und Kulturen in einer Zeit von gesellschaftlichen Spaltungen und Vorurteilen gewertet. Der Abend wurde mit Grußworten und einem Friedensgesang des jüdischen Kantors Jakow Zelewitsch beschlossen.
 
Foto (von links): Kerstin Fiebig, Integrationsbeauftrage Stadt Herford; Ulrike Blucha, Ratsmitglied; Berthold Keunecke, Haus der Begegnung;  FrauErdogdu , Teutokult;  Jakov Zelewitsch, Jüdische Kultusgemeinde;  Georg Kownatzki, Integrationsrat;  Bünyamin Özkan, Teutokult.


Ein Abend des interreligiösen Dialogs und der spirituellen Begegnung

Teutokult e.V. und die Martin-Luther-Kirche Gemeinde sind stolz darauf, einen erfolgreichen Abend des interreligiösen Dialogs und der spirituellen Begegnung veranstaltet zu haben, der am 26. Mai 2024 stattfand. Die Veranstaltung, die unter dem Motto “Tanz der Derwische” stand, zog etwa 280 Teilnehmer an und wurde von den Anwesenden als bereichernde Erfahrung gefeiert.

Die Matthäuskirche  öffnete ihre Türen für diesen besonderen Anlass, bei dem die Gäste in die Welt der Sema-Kunst eingeführt wurden – eine Praxis, die seit über 800 Jahren die universellen Werte der Liebe und Toleranz fördert. Der Abend wurde von einem Meister der Sema-Kunst geleitet, der nicht nur ein Experte auf seinem Gebiet ist, sondern auch den Geist von Mevlana Rumi verkörpert.

Die Teilnehmer äußerten sich nach dem Programm sehr positiv und betonten, wie beeindruckt sie von der Veranstaltung waren und wie wichtig solche Ereignisse für den interreligiösen Dialog und das gegenseitige Verständnis sind.

Teutokult e.V. und die Martin-Luther-Kirche Gemeinde möchten sich bei allen bedanken, die teilgenommen haben und dazu beigetragen haben, dass dieser Abend ein Zeichen für Frieden und Verständigung setzt. Wir sind dankbar für die überwältigende Resonanz und das Engagement der Gemeinschaft, Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Glaubensrichtungen zu bauen.

Wir freuen uns darauf, Sie bei zukünftigen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und gemeinsam den Weg des Dialogs und der Verständigung weiter zu gehen.

Teutokult e.V. und die Martin-Luther-Kirche Gemeinde 

Rasen 

      Cafe

Am 26. Mai 2024 nahmen wir gemeinsam mit unseren freiwilligen Freunden an der Rasen Cafe-Veranstaltung teil, die unter der Leitung des Runde Tisch im Teutoburg Kultur- und Begegnungszentrum stattfand. Wir haben versucht, das Programm mit verschiedenen Aktivitäten zu unterstützen. Es war unsere zweite Teilnahme am Rasen Cafe-Programm, und es bot uns eine sehr gute Erfahrung und die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen. Als Teutokult-Verein haben wir viele schöne Aktivitäten für Kinder durchgeführt, darunter Ebru-Kunst, Henna-Tattoos und Gesichtsbemalung. Wir haben auch einen sehr schönen Tag erlebt. Wir sind glücklich, an einem solchen Programm mit dem Runde Tisch teilgenommen zu haben.

Stadtfest

Letzte Woche Freitag waren wir als TeutoKult e.V. aktiv bei der Aktion Spielzeit dabei und haben diese mit unseren Angeboten unterstützt. Seifenblasen schwebten durch die Luft, Frösche wurden zum Eimer-Sprung herausgefordert, und wunderschöner Schmuck mit Perlen wurde gestaltet. Viele Kinder aus Brackwede haben unsere Angebote begeistert angenommen und einen tollen Nachmittag erlebt. Aktion Spielzeit ist ein Projekt vom Runden Tisch Brackwede, in dem wir aktiv sind.


Weihnachtsessen

Der Teutoburger Kultur- & Begnungszentrum organisierte in Bielefeld ein Weihnachtsessen, bei dem Teilnehmende aus verschiedenen Nationen zusammenkamen. Der Verein präsentierte seine Aktivitäten, betonte kulturelle Vielfalt und schuf mit Musikdarbietungen sowie informativen Präsentationen eine Atmosphäre der Einheit und Toleranz.